Hindernisfahren

Das Hindernisfahren wird auch Kegelfahren genannt. Dabei kommt es auf Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Gehorsam und Durchlässigkeit der Pferde an. Auf einem Parcours sind je nach Schwierigkeitsgrad der Prüfung bis zu 20 Kegelpaare aufgestellt, deren Abstand etwa 15-20 cm weiter ist als die Wagenspur. Die Kegelpaare sind innerhalb einer festgelegten Strecke möglichst schnell fehlerfrei zu durchfahren. Die Kegeltore sind mit einer roten Zahl auf der rechten Seite und einer weißen Zahl auf der linken Seite durchnummeriert. Auf jedem Kegel befindet sich ein Ball, welcher beim Durchfahren möglichst liegen bleiben sollte. Wer ein Tor auslässt oder von der falschen Seite fährt, ist disqualifiziert. Eine Zeitüberschreitung bringt 0,5 Fehlerpunkte pro Sekunde.
Das Gespann mit den wenigsten Strafpunkten siegt. Bei Gleichstand zählt der Teilnehmer mit der schnellsten Zeit. Für jedes abgeworfene Teil werden drei Strafpunkte berechnet.