WM Zweispänner: Drei Fahrer aus Berlin-Brandenburg für Heim-WM nominiert

Sandro Koalick geht als einer von drei Lokalmatadoren in Drebkau an den Start – Foto: Schwarzl

Drebkau – Wer fährt für Deutschland bei der WM der Zweispänner vom 12. bis 15. September in Drebkau? Diese Frage hat der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) jetzt geklärt und die neun Zweispännerfahrer benannt, die bei der WM im eigenen Land an den Start gehen dürfen.

Das sind (in alphabetischer Reihenfolge): Marco Freund (Dreieich), Sandro Koalick (Drebkau), Torsten Koalick (Drebkau), Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann (Lähden), Stefan Schottmöller (Kraichtal), Lars Schwitte (Stadtlohn), Sebastian Warneck (Rangsdorf) und Jörg Zwiers (Emlichheim).

Reservefahrer sind Marcella Meinecke (Eicklingen/1. Reserve), Carola Slater-Diener (Hermsdorf/2. Reserve) und Rainer Bruelheide (Halle/3. Reserve).

In Drebkau in der Nähe von Cottbus findet erstmalig eine Weltmeisterschaft der Zweispänner statt. Auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins „Am Schlosspark Raakow“ treffen sich die besten Zweispännerfahrer aus mehr als 15 verschiedenen Nationen. Von den neun deutschen Zweispännern werden in Drebkau drei für die Teamwertung und die anderen als Einzelfahrer starten. Das deutsche Team tritt in Drebkau als Vize-Weltmeister an, amtierender Weltmeister ist die Mannschaft aus Ungarn, die 2017 im slowenischen Lipica die Goldmedaille vor Deutschland und Frankreich gewinnen konnte. In der Einzelwertung ist Sebastian Warneck, aus dem nahe gelegenen Nunsdorf, 2017 Vize-Weltmeister geworden. Gold ging an den Ungarn Martin Hölle. evb

 


 

| Lausitzer Rundschau

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08.07.2019 | fn-press

Nationenpreis Schwaiganger: Sieg für deutsche Zweispänner

Sandro Koalick gewinnt Kombinierte Wertung

Schwaiganger (fn-press). Die deutschen Zweispännerfahrer haben im bayrischen Schwaiganger überlegen den Nationenpreis gewonnen. Für das deutsche Team fuhren Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Lars Schwitte (Stadtlohn) und Sandro Koalick (Drebkau). Das Trio zeigte auf dem Dressurviereck und im Marathon so starke Leistungen, dass das eher mäßige Ergebnis im Kegelfahren den Sieg nicht mehr gefährdete. Mit Sandro Koalick sicherte sich zudem ein deutscher Fahrer den Sieg in der Kombinierten Prüfung.

325,09 Punkte hatte das deutsche Team am Ende und somit einen deutlichen Vorspurng vor dem Schweizer Team, das in der Nationenwertung auf dem zweiten Platz stand (340,97). Die Schweizer punktete vor allem im Kegelparcours, hier belegten Marcel Luder, Stefan Ulrich und Werner Ulrich die ersten drei Plätze. Luder fuhr sich mit seinem Sieg im Kegelparcours in der Einzelwertung der Kombinierten Prüfung sogar vom 14. auf den vierten Rang vor.

An dritter Stelle rangierten die Fahrer aus Österreich (350,30) mit Erwin Gallinger, Markus Leitner und Thomas Blumschau, gefolgt von Ungarn und Polen. Beide hatten allerdings nicht ihre stärksten Teams geschickt, es bleibt also spannend, in welcher Form die Gespanne bei der Weltmeisterschaft im September in Drebkau antreten.

Sandro Koalick fährt derzeit in Bestform. Erst Anfang Juni hat der 35-Jährige in Zeiskam seinen Deutschen Meistertitel verteidigen können, in Schwaiganger fuhr er mit seinen Siegen in Dressur und Marathon einen so großen Vorsprung heraus, dass die 9,32 Strafpunkte im Kegelparcours seinen Sieg mit insgesamt 157,16 Punkten nicht gefährdeten.

Auf den zweiten Platz in der Einzelwertung fuhr Stefan Schottmüller (Kraichtal, 168,35). Auch er ist ein Anwärter für einen Platz im neunköpfigen Aufgebot für die Weltmeisterschaft, ebenso wie Anna Sandmann (Lähden), die in Schwaiganger auf Platz drei stand (170,16). Die 23-jährige Bürokauffrau überzeugte vor allem durch die Zuverlässigkeit und Gleichmäßigkeit, mit der sie alle drei Disziplinen absolvierte. Das veranlasste Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring) zu einem besonderen Lob: „Anna hat keine Einzelprüfung gewonnen, war dann in der Kombinierten Prüfung aber ganz toll.“ Den Kegelparcours beendete Anna Sandmann als beste Deutsche auf dem siebten Rang. Mit Arndt Lörcher (Wolfenbüttel) auf Platz fünf (172,92) stand ein weiterer deutscher Fahrer an exponierter Position in der Kombinierten Wertung.

Der Bundestrainer war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. „Wir hatten hier ein ganz tolles Turnier, das besonders im Hinblick auf die WM sehr aufschlussreich war. Der Marathon war durch das hügelige Gelände sehr anspruchsvoll. Es gab aber viele Alternativen, so dass jeder Fahrer frei entscheiden konnte, welchen Schwierigkeitsgrad er wählen wollte.“ Verantwortlich für den Aufbau war Josef Middendorf, der auch einen anspruchsvollen Kegelparcours aufgebaut hatte. „Die Fahrer mussten im Gelände und im Parcours schon den Kopf einschalten“, erläutert Geiger.

Über das gute Abschneiden der deutschen Zweispänner hinaus konnte Geiger sich in Schwaiganger auch über den Sieg seiner Tochter Anika mit Anabelle in der Kombinierten Prüfung für Einspänner freuen. Damit ist Anika Geiger zugleich Bayrische Meisterin geworden.

FN/Christine Meyer zu Hartum

 


Reiten und Zucht aktuell | 04.07.2019

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10.06.2019 | 20:15 Uhr | fn-press

DM Zweispänner: Sandro Koalick verteidigt Titel

Anna Sandmann wird Zweite vor Marco Freund

Zeiskam (fn-press). Alter und neuer Deutscher Meister im Zweispännerfahren heißt Sandro Koalick. Der Drebkauer verteidigte in Zeiskam erfolgreich seinen Vorjahrestitel vor Anna Sandmann aus Lähden und Marco Freund (Neu-Isenburg).

Den Grundstein für seinen Sieg legte Sandro Koalick mit seinem Sieg in der Dressur, ein sechster Platz im Marathon und der dritte Rang im Kegelfahren sicherten ihm den Titel. Mit 131,72 Minuspunkten setzte er sich klar an die Spitze des mit 27 Teilnehmern nicht nur quantitativ stark besetzten Starterfeldes. Bundestrainer Karl-Heinz Geiger lobte vor allem die Leistungen des Titelverteidigers im Kegelparcours: „Das war sonst nicht seine Paradedisziplin, da hat er sich stark verbessert. Ohnehin ist Sandro derzeit in sehr guter Form, hat das unter anderem vor ein paar Wochen in Windsor bewiesen.“ Im September finden in Koalicks Heimatort Drebkau die Weltmeisterschaften der Zweispännerfahrer statt, seine Teilnahme ist nach diesen Erfolgen so gut wie sicher. „Er hat durchaus auch Medaillenchancen“, beurteilt der Bundestrainer die Aussichten für den 35-jährigen Koalick.

 


| 18:05 Uhr I Lausitzer Rundschau I Von Andrea Hilscher

Große Ehre
Ein Drebkauer bei der Queen

HMQ and Lorraine Rogers presenting the prizes to Sandro Koalick (GER) winner of Horse Pairs competition during the Royal Windsor Horse Show held in the private grounds of Windsor Castle in Berkshire in the UK between on 8th-12th May 2019
 
Drebkau/Windsor.
Sandro Koalick durfte Elizabeth II. nach seinem Sieg bei der Windsor Horse Show die Hand schütteln. Für seinen Vater war es der wohl bewegendste Moment seines Lebens.
Was für eine Kulisse: Das größte Freiluft-Event des Pferdesports in Großbritannien findet einmal jährlich in Sichtweite es Schlosses Windsor Castle statt – in diesem Jahr unter Drebkauer Beteiligung. Der Unternehmer Torsten Koalick war zusammen mit seinem Sohn und einem Unterstützerteam nach Windsor gereist, um dort an den Wettkämpfen im Zweispänner-Fahren teilzunehmen – eine sportliche Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften, die im September in Drebkau ausgerichtet werden.
Sandro Koalick, amtierender deutscher Meister im Zweispänner-Fahren, ließ sich weder von der königlichen Kulisse noch vom herrschaftlichen Publikum beirren. Obwohl er jeden Wettkampf unter den kritischen Augen der pferdekundigen Königsfamilie bestreiten musste, behielt er die Nerven.

Trotz starker Konkurrenz – insgesamt waren 10 000 Pferde in den verschiedenen Sparten am Start – konnte er sich in allen Disziplinen hervorragend präsentieren. In der Dressur holte Koalick mit seinem Gespann den dritten Platz, beim Kegelfahren blieben (fast) alle Kugeln oben und im Marathon ließ der Drebkauer die Konkurrenz komplett hinter sich und siegte.

In der Gesamtwertung schob er sich so auf den ersten Platz. Doch Windsor wäre nicht Windsor, wenn es neben einer ganz normalen Siegerehrung nicht noch eine ganz besondere Auszeichnung für den Gewinner geben würde: Sandro Koalick wurde seiner Majestät, der Königin, vorgestellt.

„Es war unglaublich beeindruckend, als sie erschien“, sagt sein Vater Torsten Koalick. Das Publikum erhob sich, sobald die Queen in Sichtweite war. Protokollarisch formvollendet, ergriff Sandro Koalick kurz die royale Hand und ließ sich zu seinem Sieg beglückwünschen. „Für mich einer der bewegendsten Momente meines Lebens“, sagt Torsten Koalick, der selbst in seiner Sportkarriere zahllose Siege und Meistertitel eingefahren hat.

Sein Sohn konnte sich mit den Spitzenleistungen in Windsor jedenfalls beim Bundestrainer empfehlen: einem Einsatz von ihm und seinen Pferden bei der Weltmeisterschaft steht wohl nun nichts mehr im Wege.

FOTO: hippoevent.at/Swingletree Photography GBR

 


 

Vorfreude auf Vanessa Mai Live mit Band zur Weltmeisterschaft der Zweispänner in Drebkau

Die Fans von Vanessa Mai können sich auf den 13. September freuen. Nicht sehr viele Konzerte werden es in diesem Jahr sein, aber zur Weltmeisterschaft der Zweispänner wird die beliebte Musikerin das Schlossparkgelände in Drebkau rocken.

Die Weltmeisterschaft der Zweispänner findet vom 11. – 15. September 2019 auf dem Sportareal des Reit- und Fahrverein Drebkau „Am Schlosspark Raakow“ e. V. statt.

Da geht die Post ab, da ist sich das Organisationsteam des Reit- und Fahrverein sicher und freut sich auf die temperamentvolle Sängerin mit ihren großen Hits. Der Medienpartner Antenne Brandenburg präsentiert dieses Event und verlost noch einmal im Mai 3 x 2 Freikarten.

Tickets sichern Sie sich online unter www.ticketmaster.de oder auf www.eventim.de.

Das Konzert findet auf dem Sportareal des Reit- und Fahrvereins am Schlosspark Raakow / Drebkau statt, Einlass ist ab 18:00 Uhr und Beginn um 20:00 Uhr. Der Eintritt kostet 40,00 €.

 Im Anschluss können alle Gäste noch mit der regionalen Partyband nAund weiter feiern.



| 17:46 Uhr | Lausitzer Rundschau

WM-Parcours im Schlosspark

Drebkau. Torsten Koalick und sein Team bereiten die Weltmeisterschaften der Zweispänner im September in Drebkau/Raakow vor.
Sie findet vom 11. bis 15. September statt.
Von Marion Hirche

Vom 11. bis 15. September finden auf der Fahrsportanlage im Schlosspark Raakow in Drebkau die FEI-Weltmeisterschaften der Zweispänner statt. Der Reit- und Fahrverein „Am Schlosspark Raakow“ hat es geschafft, dass die Region für einige Tage zum Dreh- und Angelpunkt der Paar-Gespannfahrer aus bis zu 20 Nationen wird.

2015 hat sich der Verein für die Austragung der Titelkämpfe beworben. 2016 hat er den Zuschlag bekommen. Diesen gab es sicher auch, weil der Vereinsvorsitzende Torsten Koalick und sein Sohn Sandro zu den Besten in diesem Sport von Deutschland gehören. Wie gut die beiden sind, konnten sie erst kürzlich bei der „Grünen Woche“ in Berlin unter Beweis stellen. Bei dem dortigen Turnier belegten sie die Plätze eins und zwei. „Die Grüne Woche war für uns nicht nur dadurch ein Erfolg, sondern wir konnten auch gute Werbung für unsere Weltmeisterschaft platzieren. Mit unserem mobilen Hindernis, um dass ja dann auch gefahren wurde, haben wir sehr viel Aufmerksamkeit erzielt“, berichtet Kerstin Koalick, die im WM-Vorbereitungsteam unter anderem für die Finanzen zuständig ist. Auch bei der Weltmeisterschaft in Drebkau wollen Vater und Sohn antreten.

Vieles ist schon festgezurrt in den Vorbereitungen für die sportlichen Wettkämpfe und für das Rahmenprogramm. „Das soll was Besonderes werden“, betont Torsten Koalick und meint damit nicht nur die hohe sportliche Qualität. Ihm und seiner Mannschaft ist es wichtig, auch etwas für die Region zu tun. „Wir haben wieder ein tolles Rahmenprogramm“, kündigt er an. So steht fest, dass am Freitag, 13. September, Vanessa Mai im Festzelt singen wird und dass am Sonnabend das zweite Lausitzer Oktoberfest stattfindet. „Die Partyteufel“ werden aufspielen und „Antonia aus Tirol“ wird erwartet. Für die Konzerte gibt es unter www.ruf-drebkau.de ebenso schon Karten wie für die Wettkämpfe. Wer richtig ausstaffiert sein will, der kann auch diverse andere Accessoires mit dem Drebkauer WM-Logo im Fanshop erwerben.

Gebucht sind schon diverse Übernachtungen für die Gäste. Erwartet werden immerhin etwa 80 Fahrer aus etwa 20 Ländern. „In den nächsten Tagen müssen wir uns für einen Zeltanbieter entscheiden, denn wir wollen nicht nur optisch ein schickes Planendach, sondern wir wollen auch Platz für rund 2000 Gäste und einen Schaustellermarkt ringsherum haben. Außerdem arbeiten wir zurzeit am Sicherheitskonzept, denn wir rechnen mit mehr als 15 000 Gästen am Wochenende. Und auch zum Catering gibt es noch Abstimmungen“, informiert Torsten Koalick über den derzeitigen Vorbereitungsstand. Sein Team sei auf einem guten Weg. Am Veranstaltungswochenende werde es auch von vielen Vereinen der Region unterstützt, die sonst oft Unterstützung des Reit- und Fahrvereins erhalten haben.

Zur Generalprobe im September 2018 hatten mehr als 4000 Besucher die Wettkämpfe besucht, bei denen 300 Pferde und Reiter aus fast 20 Nationen beteiligt waren. Daneben trugen die Oktoberfest-Premiere und ein Mittelalterfest für die ganze Familie zum Gelingen bei. Letzteres ist auch in diesem Jahr wieder zum Schlossspektakel geplant.

 


| Lausitzer Rundschau

Reitsportler aus der Lausitz sahnen in Berlin ab

COTTBUS/BERLIN (hil) Die Hippologica, die traditionell im Rahmen der Grünen Woche in Berlin Tausende Pferdesportfans aus ganz Deutschland anzieht, gehört zu den Turnier-
Highlights in Ostdeutschland. Am Wochenende konnten sich gleich mehrere Starter aus der Region gegen eine harte Konkurrenz durchsetzen.
Den Anfang machten die Sportler des Reit- und Fahrvereins „Am Schloßpark Raakow“ aus Drebkau. In einem nationalen Fahrturnier in der Messehalle führte Torsten Koalick
das Feld souverän an – bis sein Sohn Sandro in den Ring fuhr. „Als aktueller deutscher Meister konnte ich ja schlecht zulassen, dass mein Vater vor mir ist“, erzählte er anschließend
lächelnd: Er hatte sich tatsächlich den Sieg geschnappt und seinen Vater damit auf den zweiten Platz verwiesen.

Ebenso spannend machte es Natalie Blanke vom Reitverein Sielow aus Cottbus. Nachdem sie schon am Donnerstag eine blitzsaubere Nullrunde mit ihrem ErfolgspferdCaprio hingelegt hatte, startete sie am Freitag erneut mit ihm in einem Springen der Klasse M**. In einer Spitzenzeit ließ sie mehrere Landesmeister hinter sich und konnte am Ende überglücklich die blaue Schleife für den vierten Platz in Empfang nehmen.

Wer die Pferdesportler live in der Region erleben möchte, hat in diesem Jahr dazu reichlich Gelegenheit: Natalie Blanke wird voraussichtlich mit vier Pferden auf dem 49. SielowerPfingstturnier (7. bis 9. Juni). Koalicks richten in diesem Jahr in Drebkau die Weltmeisterschaft der Zweispänner aus, die erstmals überhaupt in Ostdeutschland ausgetragen wird (11. bis 15. September).

 



FEI Weltmeisterschaft der Zweispänner und großes Schlossparkspektakel

Vom 11. – 15. September veranstaltet der Reit- und Fahrverein „Am Schlosspark
Raakow“ e.V. die FEI Weltmeisterschaft der Zweispänner Pferde auf dem großen Sportareal in Drebkau. Der Verein ist alleiniger Veranstalter für dieses erstmalige Event in Ostdeutschland.
Auf die Besucher wartet am 3. September-Wochenende dieses Jahres ein attraktives Sportprogramm sowie ein vielversprechendes Rahmenprogramm abseits der Wettkampfstrecke.
Los geht es am Mittwoch, den 11. September 2019 ab 15:00 Uhr mit der Eröffnungsveranstaltung auf dem Veranstaltungsgelände. Am Donnerstag, den 12. September starten die ersten Dressurprüfungen, die am Freitag fortgesetzt werden. Die entsprechende Siegerehrung findet am Freitagabend um 19:00 Uhr statt. Wer Schlager liebt, der kann ab 20:00 Uhr beim Konzert Vanessa Mai live mit Band feiern. Im Anschluss lädt noch die Diskothek „Euro 90“ zur Aftershow-Party ein.
Am Sonnabend heißt es zeitig aufstehen, denn um 8:00 Uhr ist Start der Marathonprüfung. Die Wettkämpfe dauern voraussichtlich bis 18:00 Uhr. Die Siegerehrung dieser Tagesprüfung findet dann ab 20:00 Uhr statt. Gleichzeitig steigt das 2. Lausitzer Oktoberfest. Für Stimmung und gute Laune sorgen bis weit nach Mitternacht Antonia aus Tirol sowie Die Partyteufel.
Spannend wird es am Sonntag, wenn das Hindernisfahren/Kegelfahren auf dem Programm steht. Um 9:00 Uhr startet das erste Gespann in den anspruchsvollen Parcours. Mit dem letzten Zieleinlauf und der Siegerehrung ist ca. 16:00 Uhr zu rechnen.
Auch rings um das Veranstaltungsgelände wird den Gästen Einiges geboten. Verschiedene Caterer bieten ein leckeres kulinarisches Angebot. Im Kinderbereich erwarten Cowboy- & Indianerstationen und ein Steckenpferd-Parcours vom Kinderland Böhm die jüngsten Besucher. Für die Erwachsenen gibt es außerdem vielfältige traditionelle Handwerkskunst mit ausgezeichneten Töpfereiprodukten.
Das 2. Mittelalter-Spektakel mit Reitturnieren, Ritterspielen & Historischem Markt rundet von Samstag bis Sonntag jeweils ab 10:00 Uhr das Rahmenprogramm ab.
Zu erleben gibt es einen großen historischen Markt mit über 50 Ständen. Hier findet der Besucher gar seltene Handwerker (wie z.B. eine Münzprägerei) und erlesene Marketender von allen vier Ecken der Erdenscheibe, mehr als 10 Kinderaktionen, viele mittelalterlichen Lagergruppen sowie historische Tavernen und Brätereien vom Feinsten. Außerdem gibt es natürlich auch ein phantastisches kulturelles Angebot für Jung und Alt.

Auf dem Platze erscheinen werden:
❖ die Spielleute „Donner & Doria“
❖ das Spielmanns- und Gaukler-Duo „LudiBundi“
❖ der Narr „Laut´nHals“
❖ der Barde und Herold „Barlhow“
❖ der Jongleur „Gabriel der Feuerengel“
❖ die Fechtgruppe „Hartigo“
❖ das Ritterturnier mit „Mandshur Tengri“ – und das gleich dreimal (!) am Tag

Der Eintritt zum Wettkampfgelände kostet am Donnerstag und Freitag jeweils 5,00 €, am Samstag und Sonntag beträgt der Eintrittspreis jeweils 8,00 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Eintrittskarten gibt es unter www.ticketmaster.de oder an der Kasse vor Ort. Informationen zu Ermäßigungen sind ausgewiesen.
Der Eintritt zur Oktoberfest-Party beträgt laut Veranstalterangaben 18,00 € und der Eintritt für Vanessa Mai live mit Band 40,00 €.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.wch-pairs2019-drebkau.de.

 


Profi-Kutschen Ausstellung vom 8.-20. Oktober in der Spree Galerie Cottbus

Tauchen Sie ein in die Welt des Pferdesports und sehen Sie Profi-Kutschen aus nächster Nähe, welche im Pferdesport der Zweispänner im Wettkampf national und international zum Einsatz kommen. Die Kutschen sind Leihgaben aus dem Eigentum des Reit- und Fahrvereins Drebkau e.V.. Außerdem hat Vereinsmitglied und Fahrer Sandro Koalick vor kurzem seinen ersten DM-Titel in Herchenrode geholt und ist damit weiter auf Erfolgskurs für die im nächsten Jahr im September in Drebkau stattfindende Weltmeisterschaft.

Die Kutschen sind für verschiedene Disziplinen geeignet. So sind Marathon- und Dressurwagen für Ein- und Zweispänner dabei. Jede dieser Kutschen hat schon viel erlebt, aber das ganz besondere Schmuckstück der Marke Landauer, aus dem Jahr 1900 kann sicher die vielen Pferdenamen, von denen es gezogen wurde nicht mehr zählen.

In der modernen Zeit der Fortbewegung fragt man sich vielleicht was Kutschen sind. Das sind gefederte Fuhrwerke, die von einem oder zwei Pferden gezogen werden. Eine Kutsche kann ein- oder zweiachsig sein, eine geschlossene Karosserie haben oder ein bewegliches Verdeck.

   

| 19:46 Uhr | Lausitzer Rundschau

Reiter, Kutschen, Ritter

Drebkau richtet am Wochenende Fahrturnier und ein Mittelalterspektakel aus. Von Michael Helbig

Gleich drei Höhepunkte hat die Stadt Drebkau am Wochenende erlebt. Während der Reit- und Fahrverein Drebkau von Donnerstag bis Sonntag sein 13. Fahrsport-Turnier mit 300 Pferden und Reitern aus fast 20 Nationen ausrichtete, gab es vor der Ruine von Schloss Raakow ein Mittelalterfest für die ganze Familie. Noch dazu lud der Reit- und Fahrverein am Samstag zum ersten Drebkauer Oktoberfest ein.

Auch wenn es der Vereinsvorsitzende Torsten Koalick nicht gern hört: Das Turnier am Wochenende kann als Generalprobe für die im kommenden Jahr in Drebkau stattfindende FEI Weltmeisterschaften der Zweispänner gelten. „Mit dem Verlauf unseres 13. Fahrsport-Turnieres sind wir sehr zufrieden“, sagte der Chef. „Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, solch hochkarätigen Wettbewerbe inhaltlich und organisatorisch auszurichten. Das Wetter passte. Es waren sehr viele Besucher hier, die sich für unseren Pferdesport interessieren und wir haben äußerst spannende Wettkämpfe erlebt.“

Davon konnte sich auch Fritz Kerstan aus Saalhausen in der Nähe von Großräschen überzeugen. Er hatte sich am Samstag gegen 12 Uhr mit seinem E-Bike auf den 30 Kilometer langen Weg nach Drebkau gemacht, um die spannenden Kutschen-Wettfahrten über den liebevoll hergerichteten Parcours mit allerlei raffinierten Hindernissen und dem weitläufigen Wassergraben zu erleben. „Ich komme aus der Landwirtschaft, habe selbst zwei Pferde und auch Fohlen gezüchtet“, erzählte er während er die rasanten Fahrten der Kutschengespanne durch die Hindernisse aufmerksam verfolgte. „Schon als Kind habe ich im Pferdestall gearbeitet, und das Interesse an Pferden hat sich bis heute erhalten. Früher bin ich mit Pferd und Pflug auf dem Acker unterwegs gewesen. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Da ist es doch klar, dass ich beim Turnier heute dabei bin.“

Nicht weniger spannend ging es im Schlosspark Raakow zu. Vor der Ruine des im September 2009 durch ein Feuer stark zerstörten Schlosses hatten Gaukler, Musikanten und Ritter ihr Lager aufgeschlagen. Das Mittelalter-Spektakel bot Unterhaltung für die ganze Familie und sorgte auch für manch wehmütige Erinnerung. Knut Glug erzählte: „Als das Schloss so um 1989 noch eine Jugendherberge war, habe ich auf einer Klassenfahrt im Turm gewohnt. Schade, dass es nun zerstört ist.“ Er verfolgte das Ritter-Spektakel mit seiner zweieinhalb Jahre alten Tochter Mary.

Bei den Ritterspielen applaudierten auch Iris und Joe Kammer und ihr Töchterchen Helene (3). Ihnen gefiel das Mittelalterfest mit den Rittern und der Feuershow. Besonders gut kam der Barde mit seiner Mandoline bei der Familie an.

 

Bilder der Veranstaltung von Fotograf Karsten Klante:

Freitag – http://www.drebkauer-ansichten.de/artikel/1813fstt2/index.html

Samstag – http://www.drebkauer-ansichten.de/artikel/1813fstt3/index.html

Samstag Oktoberfest – http://www.drebkauer-ansichten.de/artikel/181lof/index.html

Sonntag – http://www.drebkauer-ansichten.de/artikel/1813ftso/index.html

 


| 17:53 Uhr | Lausitzer Rundschau

Pferdesport

Generalprobe für die WM in der Lausitz
 
Das Drebkauer Fahrsportturnier ist dieses Jahr zahlreich und international besetzt. Zweispänner-Fahrern dient es als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, die 2019 ebenfalls dort ausgetragen wird. Stephan Meyer

Ein Kegel fällt um  – und schon gibt es Strafpunkte. Was nach Fahrsicherheitstraining klingt,  ist anspruchsvoller Pferdesport. Beim Kegelfahren manövrieren Fahrer ihre Kutsche samt Pferd so schnell wie möglich durch einen Hindernisparcours. Der Korridor zwischen einem Kegelpaar ist 1,70 Meter eng. Die Spurweite der Kutschenhinterreifen hingegen beträgt  1,50 Meter, verdeutlicht Torsten Koalick die besondere Herausforderung der einen Fahrsportdisziplin, von denen es insgesamt drei gibt. Der Unternehmer ist Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Drebkau (RuF-Drebkau). Seit Donnerstag findet auf dem Vereinsgelände und rund um den Raakower Schlosspark die 13. Auflage ihres traditionellen Turniers statt. Der Wettbewerb endet am Sonntag. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass viele Teilnehmer das Turnier als Generalprobe für die Zweispänner-Weltmeisterschaft nutzen, die 2019 ebenfalls in Drebkau ausgerichtet wird.

Eigentlich mag Koalick das Wort Generalprobe in dem Zusammenhang nicht. Zumindest treffe das nicht auf seinen Verein zu. Seit der Gründung 2004 wurden nahezu jährlich Turniere ausgerichtet. Nur 2017 gönnten sich die Drebkauer Fahrer eine Pause. „Ich denke wir haben genug Erfahrung im Ausrichten von Wettkämpfen“, sagt der Vereinsvorsitzende zuversichtlich. Ihre Sportevents bräuchten sich nicht hinter anderen nationalen und internationalen Wettbewerben zu verstecken. Dennoch sei die Organisation immer wieder eine Herausforderung.

Auch wenn das Turnier für die Drebkauer mehr ein Heimspiel als eine Generalprobe ist, für die Gäste sei es sehr wohl wichtig das Gelände im Hinblick auf die WM 2019 zu testen. „Das ist ein Hochleistungssport für Mensch und Tier“, sagt der Vereinsvorsitzende. Die Sportler wollen daher wissen, wo der Stellplatz ist, wo sie sich vorbereiten können und wie der Platz und die Hindernisse beschaffen sind. Sollten sie sich für die WM qualifizieren können, seien sie, wenn sie wieder kommen, innerlich abgeklärter und weniger aufgeregt, ist Koalick überzeugt.

Auf dem Vereinsgelände sind die Fahnenmaste bereits seit vergangener Woche bestückt. 15 verschiedene Nationen sind auf der Turnierteilnehmerliste vertreten, unter anderem Irland, England, Chile und Argentinien. 90 Gespanne wurden angemeldet. Das macht 180 Fahrer (inklusive Beifahrer). Dazu kommen noch unzählige Helfer. Die werden gebraucht, um die vielen Pferde zu versorgen. Während die Fahrer der Zweispänner bis zu drei Pferde mitbringen, sind die Fahrer der Einspänner nur mit einem Ross vor Ort.

Doch nicht alle internationalen Fahrer kommen nur zur Vorbereitung auf die WM 2019 nach Drebkau. Die Chilenen, Argentinier und US-Amerikaner die sich angemeldet haben, touren meist eh von Turnier zu Turnier durch ganz Europa und nutzen einfach die Chance, versichert Koalick.

Für die Einspänner-Fahrer geht es am Wochenende sogar um einen Titel. Das Turnier ist für sie gleichzeitig die Landesmeisterschaft Berlin Brandenburg. Die Drebkauer zeigen sich ehrgeizig. „Wir haben schon die Ambitionen vorne mitzumischen und einen der ersten zehn Plätze zu belegen“, so Koalick. „Sonst bräuchte man ja gar nicht erst teilnehmen“, ergänzt Einspännerfahrerin Tanja Anson. Der Verein konnte bereits mehrere Landesmeistertitel verbuchen. Eine der größeren Erfolge liegt noch gar nicht so lange zurück. Sandro Koalick, der Sohn des Vereinsvorsitzenden, holte jüngst bei den Deutschen Zweispänner-Meisterschaften in Herchenrode (Hessen) den Titel.

Der Fahrsport ist  ein Nischensport, dessen ist sich Torsten Koalick bewusst. Um den Pferdesport in der Region besser zu vermarkten und mehr Besucher anzulocken, will er mit seinem Verein das diesjährige Turnier etwas auffrischen. Dafür wurde das Rahmenprogramm ausgebaut. Mit einem Oktoberfest soll der dritte Turniertag (Samstag) beendet werden. Am Samstag und am Sonntag wird Pferdesport dem Publikum außerhalb des Turnierrahmens auf eine andere Weise näher gebracht. Auf dem Schlossparkgelände wird es dann auch ein Mittelalterspektakel mit Reiterturnieren, Ritterspielen und einem Markt geben.


Erster DM-Titel für Sandro Koalick in Herchenrode

Herchenrode (fn-press). Der RFV Modautal war an diesem Wochenende Gastgeber der Deutschen Meisterschaften der Zweispännerfahrer. Seinen ersten Titel holte sich bei den Pferden Sandro Koalick (Drebkau), bei den Ponys gewann Steffen Brauchle (Lauchheim-Hülen) seinen zweiten Titel in dieser Anspannungsart. Bei den Pony-Vierspännern war der amtierende Mannschafts-Weltmeister schon sechs Mal Deutscher Meister.

Wochenende des Sandro Koalick

Es war das Wochenende des Sandro Koalick. Der 34-jährige Unternehmer aus Brandenburg war in der international ausgeschriebenen Prüfung mit zwei Gespannen am Start. Mit seinen „Meisterpferden“ Fasco und Hertog Jan gewann er die Dressur und das Gelände und war mit Cianita, Ezabelle und Boy nach seinem Sieg im Hindernisfahren auch Gesamtsieger des Kombinierten Wettbewerbes. Dafür gab es viel Lob vom zuständigen Bundestrainer, Wolfgang Lohrer (Meißenheim): „Sandro hat viel gearbeitet und sich gerade auch im Hindernisfahren verbessert. Zudem hat er zwei fast gleichwertige Gespanne zur Verfügung und wird sicher ganz bald in den Kader aufgenommen“. Das und der erste Meistertitel könnte auch ein gutes Omen für 2019 sein: Im nächsten Jahr ist Koalicks Heimatverein „Am Schloßpark Raakow“ Ausrichter der Weltmeisterschaften der Zweispännerfahrer. Auf Platz drei der Kombi und damit zum Deutschen Vizemeister-Titel fuhr Sebastian Warneck. Der 35-jährige Staatsanwalt aus Potsdam hatte eigentlich seinen zehnten Deutschen Meistertitel im Visier und startete mit Platz drei in der Dressur auch gut in den Wettbewerb. Mit Platz zehn im Marathon und Platz drei im Hindernisfahren blieb ihm allerdings der Sprung auf das oberste Treppchen verwehrt. Bronze in der DM ging mit Platz sechs in der Kombinierten Wertung an Stefan Schottmüller aus Kraichtal. Vor dem 40-jährigen Hardwareentwickler lagen in der „Kombi“ noch der Schweizer Bruno Widmer und die Lähdenerin Anna Sandmann. Die 22-jährige war wie Koalick mit zwei Gespannen am Start. Mit dem für die Meisterschaft benannten Gespann belegte sie allerdings „nur“ Platz neun in der „Kombi“ und musste so in der DM-Wertung auch Oliver Böhme (Grumbach) und Arndt Lörcher (Wolfenbüttel-Fümmelse) den Vortritt lassen.

           


 

Zeitschrift Reiten und Zucht – Artikel von Hans Jürgen Wille

Der weite Weg zur Zweispänner-WM
In Drebkau haben schon längst die Vorbereitungen auf das große Ereignis begonnen

Es herrschte Jubel, Trubel, Heiterkeit an diesem 11.11.  – als in Teilen der Niederlausitz, vor allem jedoch in Cottbus und dem nicht weit entfernten Drebkau, die närrische Zeit begann. Davon gefangen war auch die Familie von Torsten Koalick, die selbstredend und pflichtbewusst an der ersten Karnevalssitzung teilnahm, wo nicht nur das neue Prinzenpaar vorgestellt, sondern getanzt und geschunkelt wurde. Für ein paar Stunden lag der Fokus des  Zweispänner-Landesmeister von 2015 nicht auf seinem Job, nicht auf seinen vielschichtigen Unternehmen und auch nicht auf der Ausrichtung jener Fahrsport-Weltmeisterschaft, die in gut anderthalb Jahren den kleinen Ort im Landkreis Spree-Neiße total in Beschlag nimmt. Eine Veranstaltung, die für den Pferdesport nicht nur in der Region, sondern in ganz Brandenburg und sogar über die Landesgrenzen hinaus für große Aufmerksamkeit und Schlagzeilen sorgt.

Grundsätzlich aber wird innerhalb des Reit- und Fahrvereins „Am Schlosspark Raakow“ schon seit längerer Zeit nach der Gorbatschowschen These vom „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ gehandelt. Torsten Koalick, der Vorsitzende und stets mit einem konkretem Ziel vor Augen, ist sich darüber im Klaren, dass es viel zu tun gibt, um sowohl den Fahrern als auch zu erwartenden vielen Besuchern eine würdige Veranstaltungsstätte zu präsentieren. „Wir haben in den letzten Wochen bereits einiges angeschoben, so  Vereinbarungen mit der Firma Event Perfekt getroffen, die für die Rahmengestaltung bei der WM zuständig ist, haben mit dem Landrat Harald Altekrüger, unserem Bürgermeister Dietmar Horke und den unterschiedlichsten Vereinen aus der Stadt und der Umgebung gesprochen und auch erste Sponsorenverhandlungen getätigt.“

Nicht zuletzt wurden bereits sichtbare Veränderungen an der Anlage vorgenommen, Wälle aufgeschüttet und begrünt, damit alle eine gute Sicht haben, ein Gebäude versetzt und vor allem weitreichende Bauanträge gestellt. Bis zur WM sollen ein weiteres Hindernis, ein neuer Richterturm und eine spezielle Straßenzufahrt entstehen, vor allem jedoch eine moderne Multifunktionshalle (80 mal 40 m) mit entsprechenden Nebengelassen, die eines Tages von den ortsansässigen Vereinen genutzt werden können. Gedacht ist unter anderem an eine Kegelbahn, ein Billardzimmer, einen Schießstand und verschiedene Räume, die den hiesigen Vereinen als neues Zuhause dienen. Schließlich ist auch eine Gastronomie vorgesehen, die es ansonsten in dem kleinen Ort nicht gibt. Aber es ist auch noch mehr geplant.

Torsten Koalick, umtriebiger Chef dreier Unternehmungen (Abbruch und Rückbau von Gebäuden, außerdem Erd-, Tief- und Straßenbau sowie Baustofftransporte), hofft inständig, dass möglichst bald die entsprechenden finanziellen Zusagen aus dem Leader-Förderprogramm kommen, damit endlich losgelegt werden kann. Schließlich soll die Halle, die sich auch für sportliche Indoor-Veranstaltungen eignet, während der Weltmeisterschaft als Treffpunkt für Fahrer und Zuschauer dienen, wo der Nationen-Abend, Ehrungen und allerlei bunte Ereignisse stattfinden sollen. Überhaupt ist daran gedacht, die WM-Tage zu einem wahren Volksfest werden zu lassen und zwar mit Ritterspielen, Gauklern, Feuerspuckern, Trachtenumzug, Kinderspielplätzen, diversen Verkaufs- und Andenkenständen sowie einer Oldtimer-Ausstellung. Sowohl Vater Torsten als auch Sohn Sandro sind ausgesprochene Automobil-Freaks.

„Natürlich lässt sich bis zum nächsten Jahr nicht jedes Detail schaffen, doch wir wollen zumindest mit der Parcoursgestaltung so weit fertig sein, dass unser Turnier vom 13. bis 16. September 2018 den Status einer großen Generalprobe erhält, weil zwölf Monate später zum gleichen Zeitpunkt die WM stattfindet“, so Torsten Koalick, ein Ur-Drebkauer, der für Offenheit, Fairness, Toleranz, Zielstrebigkeit, Ordnungsliebe, Gewissenhaftigkeit, aber auch Großzügigkeit steht, wenngleich er stets dazu anhält, vernünftig mit dem Geld umzugehen. Er selbst, der aus einfachen Verhältnissen und einer siebenköpfigen Familie stammt, hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt dem Fahrsport verschrieben, seit er einmal bei den Kaltblut-Rennen in Brück teilnahm und anschließend von dem leider viel zu früh verstorbenen Bernhard Stubbe weiter in die Geheimnisse des Fahrsports eingeführt wurde.

Im Sommer 2004 wurde dann der Reit- und Fahrverein „Am Schlosspark Raakow“ gegründet, wobei ein ehemaliges, unbenutztes LPG-Gelände mit heruntergekommenen Stallgebäuden (Schweine- und Rinderzucht) als Standort für eine fahrsportliche Betätigung diente. Als vorteilhaft erwies sich, dass eine rund 50 Hektar große Fläche, Weideland und Waldgebiet, zur Verfügung stand, die günstige Bedingungen für turniersportliche Aktivitäten bildeten.

Relativ schnell entwickelte sich ein modernes Fahrsportzentrum, das zum Schauplatz der Berlin-brandenburgischen Titelkämpfe im Ein-, Zwei- und Vierspänner avancierte, wo sogar deutsche Meisterschaften sowie eine FEI Worldcup-Qualifikation ausgetragen wurden. Und als man sich vor zwei Jahren um die WM  bewarb, erhielt man wegen der gemachten guten  Erfahrungen ohne Abstriche den Zuschlag. Da naturgemäß bei solch einer Veranstaltung neun einheimische Fahrer starten dürfen, rechnen sich beide Koalicks eine gewisse Chance aus, Sandro ohnehin, denn er zählt längst zur deutschen Spitzenklasse.

„Ich habe vor einiger Zeit ein paar talentierte, entwicklungsfähige Pferde erworben, mit denen ich versuchen will anzugreifen“, erklärt Torsten Koalick, der Vorsitzender in einem sehr aktiven Verein ist, in dem inzwischen ein knappes Dutzend Fahrer eine Heimstatt gefunden haben. Dabei handelt es sich neben Sandro, dem WM-Siebenten von vor zwei Jahren, um seine Lebensgefährtin und Mutter des gemeinsamen Sohnes Friedrich, die Einspänner-Landesmeisterin von 2015 Tanja Anson, und nicht zuletzt um jenen Lars Krüger, der es mit starken Leistungen in den deutschen Einspänner- A-Kader geschafft hat.

Weitere Drebkauer Fahrer sind Matthias Wolfram, Thomas Trinks  (Zweispänner), Daniel und Michael Just sowie Harald Wieland, die im Einspänner-Bereich unterwegs sind. Wenn man so will, müssen auch ein Norman Schroeder, Beatrix, Aline und Lara Libor erwähnt werden, die allerdings für den Verein PURE Gesundheit, mit dem eine lockere Kooperation besteht, starten.

Tanja Anson, Frohnatur aus dem Siegerland, die längst in Drebkau heimisch geworden ist und im Sommer sogar als Brunnenfee gewählt wurde, steigt höchstwahrscheinlich in der nächsten Saison um, ebenfalls in die Zweispänner-Szene ein. Torsten Koalick jedenfalls will dafür die Voraussetzungen schaffen und für die entsprechenden Pferde sorgen, denn Tanjas Meisterschafts-Wallach Imperator kann wegen einer Beinverletzung nur im Schritt und leichtem Trab bewegt werden. Dennoch konnte er durch seine Besitzerin in den zurückliegenden Monaten bei dem einen oder anderen Dressur-Turnier geritten werden.

Noch jemand hat großen Anteil daran, dass in Drebkau der Fahrsport floriert, Kerstin Koalick, die Exfrau von Torsten Koalick. Sie ist nicht nur wie der gemeinsamer Sohn Sandro Hauptgeschäftführer in dem Familien-Unternehmen, sondern eine wichtige Stütze bei der Turniervorbereitung und -durchführung, verantwortlich für das Sponsoring, das in nächster Zeit noch forciert wird. Schließlich ist die WM nicht zum Nulltarif zu veranstalten.

 


14. Juni 2017

Ankündigung im Amtsblatt
FEI-Weltmeisterschaft der Zweispänner 2019 in Drebkau

Einmalig und einzigartig auf der Fahrsportanlage im Schlosspark Raakow, findet vom
11. bis 15. September 2019 die FEI Weltmeisterschaft der Zweispänner statt. Mit Leidenschaft und Eleganz treffen sich Fahrer und Pferde aus bis zu 20 Nationen zum Wettkampf und zu einem gemeinsamen Wochenende voller emotionaler Momente, voller spannender Unterhaltung und mit kulinarischen Genüssen aus dem Spreewald und der Lausitz.

Der Reit- und Fahrverein „Am Schlosspark Raakow“ e.V. ist Ausrichter und Veranstalter dieser Weltmeisterschaft und bittet hiermit regionale Firmen, Vereine und Institutionen um Unterstützung.

Vom Sponsoring, über Programmbeiträge, Verkaufsstände auf der Ladenstraße bis hin zu zahlreichen Helfern bei der Umsetzung. Alle Partner sind Herzlich Willkommen.

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Events Perfekt Karina Storm 0355 87831178 oder info@events-perfekt.de